Preise
INGEBORG BACHMANN-PREIS
Der von der Stadt Klagenfurt gestiftete Ingeborg-Bachmann-Preis sorgt seit 1977 international für reges Interesse. Ein viel diskutierter und auch kritisierter Literaturwettbewerb, bei dem unveröffentlichte Texte von den teilnehmenden Autorinnen und Autoren live vor Publikum und laufender Kamera gelesen und von einer fachkundigen Jury analysiert und bewertet werden.
Als Juroren schon mit dabei gewesen, allerdings noch einzeln und nicht als "Literarisches Quartett": Marcel Reich Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler.
In den mittlerweile rund drei Jahrzehnten hat sich der Ingeborg-Bachmann-Preis - veranstaltet von der Stadt Klagenfurt und dem ORF-Landesstudio Kärnten - zum Fixpunkt desdeutschsprachigen Literaturgeschehens entwickelt, eine Auszeichnung in Klagenfurt ist gleich bedeutend mit guten Verkaufszahlen. Jedes Jahr im Juni ist die Kärntner Landeshauptstadt daher Reiseziel vieler Autoren, prominenter Juroren, zahlreicher Verleger (auf der Jagd nach Talenten) und Journalisten renommierter Medien.
Der Fernsehsender 3-sat überträgt den Bewerb live aus dem ORF-Theater Klagenfurt.
1997 kam als so genannter "Kleiner Bruder" des Bachmann-Preises der Klagenfurter Literaturkurs dazu, bei dem junge Autoren unter der Leitung von renommierten Schriftstellern, Wissenschaftern und Publizisten ihr Können perfektionieren.
Bisherige Preisträger
1977 Gert Jonke "Erster Entwurf zum Beginn einer sehr langen Erzählung"
1978 Ulrich Plenzdorf "kein runter kein fern"
1979 Gert Hofmann "Die Fistelstimme"
1980 Sten Nadolny "Kopenhagen 1801"
1981 Urs Jaeggi "Ruth"
1982 Jürg Amann "Rondo"
1983 Friederike Roth "Das Buch des Lebens - ein Plagiat" (Ausschnitt)
1984 Erika Pedretti "Das Modell und sein Maler"
1985 Hermann Burger "Die Wasserfallfinsternis von Badgastein"
1986 Katja Lange-Müller "Annas Liebesgedicht und Grabinschrift für Kasper Mauser"
1987 Uwe Saeger "Ohne Behindert, ohne falsche Bewegung"
1988 Angela Krauß "Der Dienst"
1989 Wolfgang Hilbig ohne Titel
1990 Birgit Vanderbeke "Das Muschelessen"
1991 Emine Sevgi Özdamar "Das Leben ist eine Karawanserei"
1992 Alissa Walser "Geschenkt"
1993 Kurt Drawert "Haus ohne Menschen. Ein Zustand."
1994 Reto Hänny "Guai"
1995 Franzobel "Krautflut"
1996 Jan Peter Bremer "Der Fürst spricht"
1997 Norbert Niemann "Wie man’s nimmt..."
1998 Sybille Lewitscharoff "Pong"
1999 Terezia Mora "Der Fall Ophelia"
2000 Georg Klein "Auszug aus einem langen Prosatext"
2001 Michael Lentz "Muttersterben"
2002 Peter Glaser "Geschichte vom Nichts"
2003 Inka Parei "Anfang eines längeren Textes"
2004 Uwe Tellkamp "Der Schlaf in den Uhren"
2005 Thomas Lang "Am Seil"
2006 Kathrin Passig "Sie befinden sich hier"
2007 Lutz Seiler "Turksib"
2008 Tilman Rammstedt "Der Kaiser von China"
2009 Jens Petersen "Bis dass der Tod..."
2010 Peter Wawerzinek "Rabenliebe"
2011 Maja Haderlap "Im Kessel"
Bachmannpreisbüro
ORF-Landesstudio Kärnten, Sponheimerstraße 13, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Organisation & Koordination: Mag. Michaela Monschein

+43 (0)463 - 5330 29 528
GUSTAV MAHLER-KOMPOSITIONSPREIS
Der seit 1995 vom Musikforum Viktring und der Stadt Klagenfurt ausgeschriebene Kompositionspreis gilt heute als der "Bachmannpreis der Musik" und bildet einen Höhepunkt im Musikgeschehen des Landes. Um die begehrte Auszeichnung bemühen sich alljährlich hunderte Komponisten aus aller Welt.
Ziel des Gustav Mahler-Kompositionswettbewerbes ist es, ein Zusammenwirken von improvisierter und notierter Musik auszuloten. Die internationale Jury unter Vorsitz von Prof. Siegfried Palm ermittelt die Preisträgerwerke, die sowohl in einem Uraufführungskonzert in Viktring und einem Konzert in Toblach (Dobbiaco Südtirol) in Anwesenheit der Preisträger aufgeführt werden.
Musikforum Viktring, Stift-Viktring-Straße 25, 9073 Klagenfurt - Viktring
Organisation & Koordination: Hofrat Mag. Rudolf Scherzer,
Mag. Werner Überbacher

+43 (0)463 - 28 22 41

+43 (0)463 - 28 16 26